Landshuter SPD ist auch im SPD-Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus aktiv dabei

Veröffentlicht am 06.12.2010 in AntiFa/Migration

Aus jedem niederbayerischen Landkreis waren Vertreter eingeladen, um sich von dem freien Journalisten Jan Nowak über Neonazismus und extreme Rechte in Niederbayern zu informieren. Für die SPD im Landkreis Landshut nahm die Kreisvorsitzende Ruth Müller an der Gründung des "SPD-Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus" teil.

Die „Rechten“ sind nicht mehr eindeutig als solche erkennbar, sie verstecken sich hinter zweideutigen Logos und Organisationen, die Schlagworte wie Umwelt- , Tier, und Klimaschutz oder auch Freiheit in ihrem Namen tragen, informierte der Journalist. Es fänden sich unter deren Mitgliedern auch Personen, die gesellschaftlich hoch anerkannte Positionen innehaben. Der neue „Rechte“ sei eben nicht mehr der typische Glatzkopf mit Bomberjacke und Springerstiefeln.

Besorgniserregend sei auch das regelmäßige monatliche Aufmarschieren der extremen Rechten in Niederbayern, stellte man übereinstimmend bei der Gründungsversammlung fest. Deshalb wolle man mit der Formatierung des Arbeitskreises den sich häufenden Umtrieben rechtsextremer Gruppen ein Gegengewicht entgegen setzen.

Im Rahmen dieses Arbeitskreises sollen zukünftig weitere Aktionen in allen neun Landkreisen, wie Ausstellungen und Diskussionsabende, stattfinden. Ziel ist es, die Landkreise zu vernetzen, um gemeinsam gegen den Neonazismus vorgehen zu können. Alle Genossinnen und Genossen waren sich darin einig, den „Rechten“ keinen Platz für deren menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Ansichten zu lassen.

„Unsere Erfahrung mit dem AK Labertal zeigt, dass die überregionale Zusammenarbeit sehr wichtig und gewinnbringend ist. Dies hilft allen Beteiligten. Es entsteht sozusagen eine Win- Win-Situation“ berichtete Ruth Müller über ihre positive Erfahrungen in der gemeinde- und landkreisübergreifenden Zusammenarbeit. Gerade mit der Bonhoeffer-Ausstellung, die 10 Wochen lang in Zusammenarbeit mit den evangelischen Kirchen in der Region präsentiert werden konnte, habe man weit über 1.000 Besucher quer durch alle Bevölkerungs- und Altersgruppen erreicht. Und für das Jahr 2011 sind für den AK Labertal und den Landkreis Landshut auch schon die ersten Ideen in Planung.

Bildunterschrift:
Gründungsversammlung des SPD-Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus - für die SPD im Landkreis Landshut ist die Kreisvorsitzende Ruth Müller (2. v. r.) die Vertreterin

Homepage SPD Landkreis Landshut

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