Der 1. Mai - ein Feiertag, an dem es sich zu kämpfen lohnt

Veröffentlicht am 01.05.2013 in Arbeit & Wirtschaft

DGB-Regionsvorsitzender Klaus Pauli mit den SPD-Frauen aus dem Landkreis Landshut

SoFIA-Frauen aus dem Landkreis Landshut nahmen erstmals an Maikundgebung teil

„Deutschland braucht den Mindestlohn und endlich eine gerechte Entlohnung von Frauen und Männern“ - forderte die Landesleiterin von ver.di, Luise Klemens bei der Maifeier des DGB Landshut am 1. Mai. Zum ersten Mal fand die Feier vor dem neuen AWO-Mehrgenerationenhaus statt. Und zum ersten Mal nahmen die Teilnehmerinnen des SoFIA-Projekts aus dem Landkreis Landshut gemeinsam mit der Kreisvorsitzenden Ruth Müller an der Kundgebung teil. Tuba Altuntas aus Vilsbiburg, Angelika Thiel aus Pfeffenhausen und Filiz Cetin aus Essenbach nehmen an dem Qualifizierungsprogramm der bayerischen SPD für Frauen teil und lernen so die vielfältigen Aktivitäten, Verbindungen und Menschen in der Sozialdemokratie kennen. Und so war der 1. Mai als Tag der Arbeiterbewegung ein guter Anlass, im 150. Jubiläumsjahr der SPD an die gute Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften zu erinnern. Und so freuten sich die jungen Sozialdemokratinnen, an diesem Tag auch den Regionsvorsitzenden des DGB Landshut, Klaus Pauli kennen zu lernen.

Die SPD stellt den Wert der Arbeit in den Mittelpunkt ihrer Politik und setzt sich dafür ein, dass endlich ein Mindestlohn von 8,50 Euro flächendeckend eingeführt wird. Wenn Menschen, die Vollzeit arbeiten, ihren Lohn aufstocken müssen, subventioniert der Steuerzahler am Ende schlechte Arbeitgeber. Ein Mindestlohn ist eine Frage der Gerechtigkeit, verhindert Lohnarmut und damit auch Altersarmut. Die lange Tradition, am 1. Mai für bessere Löhne und faire Arbeitsbedingungen zu kämpfen, hat nichts von ihrer Aktualität verloren.

 

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