Verlagerung ist unumgänglich

Veröffentlicht am 21.05.2017 in Kreistagsfraktion

SPD-Kreistagsfraktion diskutiert Pläne zur Verlagerung des Landratsamts

Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion ließen sich in ihrer letzten Fraktionssitzung von Architekt Josef Wiesmüller über die Standortanalyse zur Zukunft des Krankenhauses Landshut-Achdorf und des Landratsamtes informieren. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Müller, MdL, erinnerte daran, dass die Auslagerung des Jugendamts ursächlich dafür war, die Zukunftsfähigkeit des Standortes des Landratsamtes in Achdorf zu hinterfragen. Die Auslagerung des Jugendamtes verursacht enorme Mietkosten, ohne Aussicht, dass eine Rückholung dieses Bereichs in absehbarer Zeit möglich wäre.

Aufgrund der geografischen Lage gibt es weder beim Krankenhaus noch beim Landratsamt Erweiterungsmöglichkeiten, machte Wiesmüller deutlich. Die Mitarbeiterzahl beim Landratsamt hat sich seit dem Jahr 2006 von 303 Mitarbeitern auf 400 Mitarbeiter zum Jahresende 2016 erhöht. Das Aufgabenspektrum nehme ständig zu, was eben auch dazu geführt habe, dass das Jugendamt zwischenzeitlich nach Altdorf ausgelagert wurde. Auch die Tiefbauverwaltung befindet sich nicht mehr am Standort in Landshut, sondern bereits seit vielen Jahren in Rottenburg und das Schulamt sei ebenfalls aus Platzgründen ausquartiert worden. „Für das Landratsamt und das Krankenhaus wird es in Zukunft am Standort Achdorf nicht mehr genug Platz geben“, ist sich Wiesmüller nach der Berechnung der Flächen sicher. Würde man das Landratsamt an einem anderen Standort neu errichten, könnten die frei werdenden Räume beispielsweise für Verwaltungsräume des Krankenhauses, ein Berufsbildungszentrum für Gesundheitsberufe und Dienstwohnungen genutzt werden, um damit die Bettenkapazität im Krankenhaus Landshut- Achdorf anzupassen. Eine Auflösung der beiden Krankenhäuser in Achdorf und Vilsbiburg, verbunden mit einem Neubau im Landkreis müsste derzeit mit einer reinen Bausumme (ohne Grundstück und medizinische Ausstattung) von rund 217 Millionen Euro veranschlagt werden. Insofern würde ein Neubau eines Verwaltungsgebäudes nur einen Bruchteil davon kosten und sei deshalb als wirtschaftlichere Variante zu betrachten. Dem Bucher Bürgermeister Franz Göbl war es wichtig, dass vor einer Neuplanung die Folgekosten für den Umbau des alten Landratsamts ermittelt werden. „Aus meiner Erfahrung beim Umbau der Berufsschule bin ich vorsichtig geworden“, argumentierte Göbl. Die SPD-Kreisräte waren sich mehrheitlich einig, dass nur ein Neubau an anderer Stelle langfristig die Perspektive für ein ausreichendes Raumangebot für die komplette Landkreisverwaltung biete. Man war sich einig, dass interessante Ideen für eine Nach- und Weiternutzung des Landratsamts vorhanden seien, deren Realisierung hinsichtlich weiterer Kosten aber erst geprüft werden müsse.

 

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