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November 2019: Kommunale Seniorenarbeit künftig auf neue Füße stellen


Schlenk-Husel, Kollmeder, Josef Bracher, Buchta, Kollmannsbe

Bruckberger Gemeinderäte der SPD und Vertreter der WfuG informierten sich in der Geschäftsstelle der Arbeiterwohlfahrt über die Möglichkeiten der Optimierung der kommunalen Seniorenarbeit. Ziel ist die Schaffung einer Sozialstation in Bruckberg, die eine Tagespflege zur Entlastung der pflegenden Angehörigen anbietet und Räumlichkeiten für ehrenamtliche Arbeit bietet.

 

„Angesichts der demographischen Entwicklung – dem Älterwerden unserer Gesellschaft –  ist die Hilfe für Senioren und deren pflegenden Angehörigen ein wichtiger Baustein für unsere Politik!“, so der designierte Bürgermeisterkandidat Josef Bracher zu Beginn des Treffens. Philipp Buchta, Geschäftsleiter im Fachbereich Senioren & Pflege der Arbeiterwohlfahrt, unterstützte diese Aussage. Angesichts der Größe der Gemeinde Bruckberg ist eine Sozialstation zwingender Bestandteil der Daseinsvorsorge. „Die AWO-Tagespflege ist ein Erfolgsmodell, die Nachfrage ist aktuell schon enorm und wird in den kommenden Jahren weiter steigen!“, so Philipp Buchta. Die AWO wird aus diesem Grund in den kommenden Jahren die Trägerschaft weiterer Einrichtungen im nordwestlichen Landkreis übernehmen.

Josef Bracher stellte klar, dass viele ältere Mitmenschen gerne so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben möchten, dies umfasst oftmals auch die Pflege durch Angehörige. Um diese Menschen zu entlasten und ihnen auch Zeit zu geben, um ihre Kraftreserven aufzutanken, ist es dringend notwendig, eine wohnortnahe Tagespflege zu etablieren. „Wir werden in der kommenden Periode aus diesem Grund mit den Vertretern vor Ort, dem ambulanten Pflegedienst, dem Seniorenheim Sankt Nikolaus und den ehrenamtlich Engagierten ein Konzept entwickeln, um die Sozialstation auf den Weg zu bringen.  Denn zu einem guten Leben in Bruckberg gehört auch die Möglichkeit, ein würdevolles Leben im Alter zu führen!“, so Josef Bracher.

Die Sozialstation soll zukünftig die Unterbringung des ambulanten Pflegedienstes gewährleisten und darüber hinaus die ambulante Betreuung und einen hauswirtschaftlichen Dienst ermöglichen. Weiterhin ist es dringend nötig, die Wohnungen der ursprünglich geplanten Anlage zum „Betreuten Wohnen“ an ein Betreuungsnetzwerk anzuschließen und diese endlich dem ursprünglich angedachten Konzept zuzuführen.  Auch hier wird die Sozialstation Bruckberg ein wichtiger Baustein zur Schaffung einer attraktiven Betreuung in der Wohnanlage sein.

Die Vertreter der Bruckberg SPD und der Wählergemeinschaft WfuG bedankten sich bei Phillip Buchta, Geschäftsführer des Fachbereichs Senioren & Pflege der AWO Landshut.

 

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